Wir bilden aus!

Fragen beantwortet Ihnen gerne das Team beim AZV unter 06261/ 61441.

Mail: info@azv-elz-neckar.de


Berufsbild "Umwelttechnologin/Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung"


Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung arbeiten im Bereich von Entwässerungsnetzen sowie der Abwasser- und Klärschlammbehandlung in kommunalen und industriellen Kläranlagen.

Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung führen ihre Arbeiten selbständig auf der Grundlage von technischen Unterlagen und Regeln sowie Rechtsgrundlagen durch. Sie beschaffen Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Dabei dokumentieren sie ihre Leistungen und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Sicherheit, zum Gesundheits- und Umweltschutz bei der Arbeit. Sie sind Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten.


Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung:


  • planen, überwachen, steuern und dokumentieren die Prozessabläufe,
  • erkennen Störungen im Prozessablauf und leiten Maßnahmen zur Störungsbeseitigung ein,
  • erkennen Gefährdungen im Arbeitsablauf und führen Schutzmaßnahmen durch,
  • führen Messungen und analytische Bestimmungen zur Prozess- und Qualitätskontrolle durch,
  • bedienen Anlagen und Geräte,
  • inspizieren und warten Maschinen, Geräte, Rohrleitungssysteme und bauliche Anlagen und halten diese instand,
  • kennen die Gefahren im Umgang mit elektrischem Strom, beurteilen Störungen und führen elektrotechnische Arbeiten aus,
  • erfassen Daten, werten sie aus und nutzen die Prozessoptimierung,
  • überwachen und dokumentieren die Einhaltung rechtlicher Anforderungen,
  • arbeiten kosten-, umwelt- und hygienebewusst.


In der Ausbildung zur Umwelttechnologin und zum Umwelttechnologen für Abwasserbewirtschaftung wurden auch neue Bereiche aufgenommen. Hierzu gehört vor allem das neue Teilgebiet der Regenwasserbewirtschaftung, das den Beruf auf das Klimaanpassungsmanagement vorbereitet. Aber auch andere Themen wurden ergänzt bzw. stark ausgebaut. Die folgende Liste zeigt die Themen mit wesentlichen Änderungen:


  • Regenwasserbewirtschaftung,
  • Digitalisierung im Beruf und in der Ausbildung,
  • Rohstoffrückgewinnung,
  • neue Verfahren (z. B. 4. Reinigungsstufe),
  • Rohstoffrückgewinnung,
  • Energieeffizienz und Energie(rück)gewinnung.


Quelle: https://rp.baden-wuerttemberg.de/themen/bildung/ausbildung/seiten/berufsbildung-oeffentlicher-dienst/umwelttechnische-berufe-umwelttechnologe-/-umwelttechnologin/